Projekte
Hinweis: Diese Seite wird im Augenblick nicht mehr aktualisiert, bleibt aber zu Archivzwecken bestehen. Informationen zu meinen aktuellen Arbeiten enthält meine Seite bei der Uni Bonn.
Note: I do not update these pages currently but will keep them as an archive. If you're interested in my current work please visit my website at the University of Bonn.
Neben dem Studium arbeite ich als wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Aktives Sehen (AGAS) der Uni Koblenz. Neben so mancher "Bastelarbeit" gibt es dort auch ein paar Projekte, an denen ich mitwirke.
PUMA - Programmierumgebung für die Musteranalyse
PUMA ist
eine stark objektorientierte Bibliothek in C++, die eine Vielzahl an
Klassen und Operatoren zur Entwicklung von Anwendungen der
Bilderkennung bereitstellt. Das System wurde von meinem "Prof" Dietrich
Paulus im Rahmen seiner Dissertation ins Leben gerufen und wird seitdem
ständig im Rahmen von Studien-, Diplom- und Projektarbeiten erweitert.
Hier arbeite ich viel an der CVS-Verwaltung, der automatischen
Konfiguration und Dokumentation und helfe Neuentwicklern bei Problemen.
Kürzlich habe ich zusammen mit Dietrich Paulus einen Beitrag zur
IEEE Konferenz CAMP05 (International
Workshop on Computer Architecture for Machine Perception) in Palermo
veröffentlicht, der im Juli 2005 erscheint.
Klassifizierung von Ornamenten
Das Projekt Ornamentik
ist ein interdisziplinäres Projekt, das wir zusammen mit dem
Institut für Kunstgeschichte unserer Universität betreiben.
Es geht darum, Ornamentanwendungen in Bildern von Bauwerken oder
Gegenständen aufzufinden und zu klassifizieren. Dazu versuchen wir zum
einen, Interessensregionen in den vorverarbeiteten Bildern zu finden
und die einzelnen Ornamentabbildungen zu identifizieren. In diesem
Zusammenhang habe ich einen Operator zur Schätzung fraktaler Dimension
auf Binärbildern implementiert, mit dem ich derzeit experimentiere. Zum
anderen implementieren wir Programme zur automatischen Generierung von
Ornamentmodellen nach historischen mathematischen Vorschriften. Die
gemeinsame Einbeziehung von Bildoperatoren und Modellen soll uns später
als Schlüssel zur Klassifizierung dienen.
Im Rahmen dieses Projektes habe ich im März 2005 als Mitautor einen
Beitrag zur Konferenz EVA (Electronic
Imaging, the Visual Arts and Beyond) in Florenz veröffentlicht.
Merkmalsdetektion mit dem Sift-Operator
Im Rahmen meiner Studienarbeit habe ich mich im Sommersemester 2005 mit der Implementierung des SIFT-Operators - eines Verfahrens zur Extraktion von skalierungs- und rotationsinvarianten Merkmalen aus Grauwertbildern - beschäftigt. Das Verfahren wurde von David Lowe an der University of British Columbia entwickelt und 2004 in einem vielzitierten Paper veröffentlicht. Es ließ einige Denk- und Bastelarbeit für einen Studenten übrig. Der Operator sollte für Image-Stitching-Aufgaben und die Stabilisierung von Bilderserien im Projekt zur 3D-Rekonstruktion unseres Campus eingesetzt werden, hat aber mittlerweile schon weitere Verbreitungen in Projekten gefunden. Tobias Feldmann setzt ihn beispielsweise für's Tracking im Projekt Enhanced Reality ein, und Clemens Schmidt sucht damit nach Symmetrien in Ornamentabbildungen.
Markerlose Selbstlokalisation durch Fusion von Bildanalyse und Inertial-Sensordaten
Im Sommersemester 2006 (dem letzten Semester :( ) schreibe ich meine Diplomarbeit am Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in St. Augustin. Dabei werde ich ein Modul zur Selbstlokalisation aus Bild- und Inertialdaten entwickeln, das im Rahmen des Augmented-Reality-Projektes "IPCity" eingesetzt werden soll. Die Problemstellung besteht darin, die Bewegung einer Kamera in Echtzeit zu rekonstruieren, die über ein Head-Worn-Display am Kopf einer Person befestigt ist. Die Person soll sich dabei letztlich frei in einer Stadt bewegen können.
© Timo Dickscheid